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Harry Gregson-Williams: Geboren in
England am 13. Dezember 1961 (HGW).
Das "Harry Gregson-Williams" einer der wichtigsten in Sachen "scoring"
(das komponieren von Filmmusik für ein Orchester) ist, liegt sicherlich
daran, dass er bereits sein ganzes Leben mit Musik zu schaffen hatte - und
sich somit als außerordentliches Talent herausstellte.
So war er als Kind, in Cambridge, Teil des Knabenchors der "St.
John´s College" Musikschule. Durch seine Stimme wurde er bald
Solist des Chors und als solcher bereits mit 13 Jahren an mehr als einem
Dutzend Plattenaufnahmen beteiligt gewesen. Dieser Erfolg sicherte ihm
einen Platz an der renommierten "Guildhall
School of Music and Drama" in London, an der er erfolgreich
sein Musikstipendium absolvierte.
Nach seiner Ausbildung begann "Harry" Musikunterricht für Kinder zu geben.
Zu diesem Zweck ging er für ein Jahr nach "Ägypten", um im Auftrag der
dortigen Regierung den bedürftigen Kindern von "Kairo" und "Alexandria"
Unterricht zu geben. Außerdem war er im Rahmen eines ähnlichen
Lehrprogramms für ein halbes Jahr im "Rift Valley" in "Kenia".
Nach dieser Zeit zog es "Harry Gregson-Williams" zurück nach London und lernte dort den
Filmkomponisten "Stanley Myers" kennen, der in "Harry" eine verwandte
Seele erkannte. Als "Orchesterleiter", "Arrangeur" und "Komponist" von
vielen von "Myers" darauf folgenden Filmen lernte er schnell die Technik
Musik "cineastisch" zu schreiben.
Durch "Myers" lernte er auch "Hans Zimmer" kennen, der "Harry" als Schüler
unter seine Fittiche nahm und änderte so "Harrys" Stil - Scores zu
schreiben.
Er unterstützte "Hans Zimmer" an vielen Projekten wie beispielsweise "Der
König der Löwen" (1994 wurde Zimmer mit dem Oscar dafür ausgezeichnet), "Crimson
Tide - In tiefer Gefahr" (1995) oder "Der Prinz von Ägypten" (1998).
"Harry Gregson-Williams" arbeitete fest in "Zimmers" Musik- und Talentschmiede - "Media
Ventures", die später wegen Streitigkeiten zwischen "Zimmer" und den
Miteigentümern jedoch zu "Remote Controll Productions" umbenannt wurde.
Hier wurden - und werden weiterhin - Komponisten beschäftigt
und ausgebildet, die sich in "Hollywood" mitunter zu festen Größen
etablieren: "John Powell", "Klaus Badelt", "Nick Glennie-Smith" und
andere, nur um ein paar Namen zu nennen.
So kam es auch zu vielen zusammenarbeiten zwischen den Komponisten, die
entweder mit einem Werk nicht fertig wurden und deshalb Unterstützung
brauchten, arbeiteten von vorneherein in einem Gemeinschaftsprojekt
oder griffen Meister "Zimmer" unter die Arme. Bei solchen Gelegenheiten
arbeitete "Harry" besonders oft mit "Steve Jablonski" zusammen.
Ein Beispiel für Komponisten, die sich in die Bredouille manövriert haben:
"Trevor Rabin" konnte bei Arbeit am "Jerry Bruckheimer" Blockbuster
"Armageddon" einfach nicht fertig werden. "Harry
Gregson-Williams" sprang in die Bresche und
fertigte über die Hälfte des gesamten Scores an. Aber anstatt als
Co-Komponist mit "Trevor Rabin" gleichgestellt erwähnt zu werden, wurde
"Harry" nur unmerkbar klein unter der Bezeichnung "Additional Music" also
"Zusätzliche Musik" vermerkt. Aber damit nicht genug der Unverschämtheit:
auf der Soundtrack-CD des Films fanden sich nur "Rabins" Tracks. Lediglich
im Track "Animal Crackers" fanden sich Spuren von "Harry". Ansonsten gab
es noch eine limitierte Edition des Soundtracks, die mit zwei CD´s auch
Stücke von "Harry Gregson-Williams" enthält, diese wurde aber nur zu Promotion zwecken
zusammengestellt, und ist nicht im Handel erhältlich.
Nach zahlreichen Arbeiten für Film und teilweise auch für das Fernsehen
widmete sich "Harry Gregson-Williams" einem ganz besonderen Rockprojekt - "Rambient".
Mit seinem Freund "Peter DiStefano", dem Ex-Gitarristen der Band "Porno
For Pyros" nahm er das rock-poppige Album "So many words" auf, das es mit
12 Tracks nur in den USA erhältlich war. Das Besondere war, dass das Album
als erster seiner Art auch als "DVD" mit 5.1 Surround Sound gab! Vom Album
gab es sogar einer Single-Auskopplung des Tracks "Hurricane". Im Jahr 2005
erschien das Album auch in einer "Dual Disk Version", so dass sich das
Album sich auf einer doppelseitigen Disc befand, wobei sich die eine Seite
als "CD" und die andere als "DVD" herausstellte. Durch diesen Kniff war es
möglich ein und die selbe Disc sowohl von "CD" - als auch "DVD" - Player
abspielen zu lassen. Leider enthält das "DVD" - Album keine Videos oder
andere bewegte Bilder, die während der Musik liefen, dafür wurden die
Titel der Stücke eindrucksvoll eingeblendet. Mittlerweile ist das Album
als Import auch häufig in Deutschland zu bekommen!
Durch seine gute Arbeit wurde "Harry Gregson-Williams" nicht nur im eigenen Land sehr
geschätzt, es gab sogar Fans im fernen Osten. Videospielikone "Hideo
Kojima" war so von "Harrys" Score zu "The Replacement Killers"
beeindruckt, dass er ihn unbedingt für sein neuestes Spiel haben wollte.
Jenes Spiel war, dass von Millionen Fans auf der ganzen Welt auf das
sehnlichste erwartete "Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty" für die "Playstation
2".
Für "Harry" zunächst eine völlig neue Erfahrung für etwas zu komponieren
dass weder vorhersehbar noch strickt nach Drehbuch verläuft und wollte
sogar ablehnen. Er nahm aber dennoch an, weil sein Sohn ihn belehrte, dass
"Metal Gear Solid" (kurz: MGS) total cool sei. Einem sehr erfolgreichen
"Metal Gear Solid 2" folgte ein sogar noch erfolgreicherer dritter Teil
mit dem Untertitel "Snake Eater". Zunächst hieß es lange Zeit, dass
"Harry" auch bei "Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots" für die "Playstation
3" mit an Bord wäre, was jedoch in einem Trailer auf der "Electronic
Entertainment Expo 2006" (kurz: E3) leider nicht bewahrheitete. Die
Fan-Gemeinde war empört - zumindest bis zum Trailer auf der "Tokyo Game
Show" des selben Jahres, denn sowohl in dem Trailer als auch per
persönlicher Videobotschaft bestätigte "Harry", dass er doch das finale
Kapitel der Spiele-Saga vertonen würde. Aber dies war nicht das einzige
Eisen im Feuer. Er komponierte die "Titelmelodie" und produzierte den
"Soundtrack" zum Ego-Shooter "Call of Duty 4: Modern Warefare" für die "Playstation
3" und die "XBOX 360". Den Großteil des Scores komponierte sein Partner
"Stephen Barton". "Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots" erschien am
12.06.2008 Weltweit!
Dadurch verhalf "Harry Gregson-Williams" Videospiel-Soundtracks zu einem höheren
Qualitatsstandart.
"Harry Gregson-Williams" ist seit dem 28. Juli 1997 mit seiner Frau Karen (geborene Ducey)
glücklich verheiratet, beide haben einen Sohn: "Ben Gregson-Williams".
"Harrys" Bruder "Rupert Gregson-Williams" ist ebenfalls Musiker ist war
schon für zahlreiche "Scores" verantwortlich, unter anderen für den
Animationsfilm "Bee Movie".
Am 16.
Januar 2006 war "Harry Gregson-Williams" für den "Golden Globe" in der Kategorie "Beste
Musik in einem Kinospielfilm" nominiert!
Mit ihm standen folgende Komponisten auf der Liste:
| |
| Brokeback Mountain |
Gustavo Santaolalla |
| Die Chroniken von Narnia:
Der König von Narnia |
Harry Gregson-Williams |
| King Kong |
James Newton Howard |
| Die Geisha |
John Williams |
| Syriana |
Alexandre Desolat |
|
Gewonnen hat "John Williams" mit
"Die Geisha", der auch schon mit "Schindlers Liste" eindrucksvoll sein
Können präsentierte!
Als kleines Trostpflaster erhielt "Harry" einen Preis des
"Hollywood Film Festivals"
einen "Hollywood Award"
für seine bedeutende Leistung beim Komponieren von Filmmusiken.
Ebenfalls erhielt er am 17.
Mai auf der "BMI-Preisverleihung" den "Richard Kirk-Preis" für seine
hervorragende Karriere-Ausführung.
"Harry Gregson-Williams" ist bei der "Gorfaine
Schwartz Agency" unter Vertrag,
die sich um seine Verwaltungsarbeiten kümmern und ihm Aufträge beschaffen.
Sein Assistent "Steve Jablonski" hat sich - aufgrund dessen, dass er immer
in den Hintergrund geriet - von "Harry" getrennt und komponiert nun sehr
erfolgreich selbstständig Scores, wie zum Beispiel für den Actionfilm "Transformers".
Seinen Platz hat nun "Stephen Barton" angenommen, der bereits bei "Man on
fire" und "Kingdom of Heaven" für die zusätzliche Musik zuständig war. "Harry
Gregson-Williams"
residiert derzeit in "Los Angeles", "Kalifornien".
Auch er hat sich längst mit seinem Studio "Wavecrest
Music" selbstständig gemacht.
| Studio Inventar Liste
(Stand 2001): |
| |
| 25 Roland
S-760's |
Tascam DA88 |
| Roland SDE-330
|
Panasonic
SV-3800 |
| Roland JV-1080
|
Marantz PMD3200 Cassette Deck |
| 2 Roland
MKS-80's |
Denon DRM-740 CD Player
|
| Roland MKS-70
|
4 T.C. Electronics M2000's |
| Roland JD-990 |
Macintosh G3/266 running Cubase Audio VST 3.5 |
| Hafler Diablo 9505
|
Audiomedia III
|
| Quested HQ108 Studio Monitors |
Ensoniq DP Pro
|
| J.L. Cooper FaderMaster Pro
|
E-MU Planet Phatt
|
| Yamaha ProMix 01 |
Korg Trinity ProX Master Keyboard
|
| Yamaha TX816 |
Waldorf Microwave II
|
| Lexicon PCM-90
|
2 E-MU EIVX Turbo Digital Samplers
|
| Lexicon PCM-80
|
Sony KV32S20 Viewing Monitor
|
| Opcode Studio 5
|
Nord Lead 2 |
| 2 DCE Synth Drivers |
Nord Modular Synth
|
| Nord Rack
|
Pentium/166 PC running Nord Editor software |
| Korg Wavestation SR |
3 Yamaha O2R
Digital Mixing Consoles |
| Korg M1R
|
Roland MC-303
|
| Korg Wavestation A/D
|
|
| 2 Kurzweil
2500R's |
|
| Sony CPD-20SF2
Color Monitors |
|
| Glyph GCD-GJZ1000R |
|
| Panasonic
AG-7350 VCR |
|
| Wavecrast Music Studio Logos: |
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